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 Betreff des Beitrags: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 17. Sep 2018, 16:28 
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Hallo zusammen,
nun habe ich dem kleinen "Wargaming"-M3 aus dem Hause Italeri die letzte Schicht matten Klarlack verpasst und ein paar Fotos in der späten Nachmittagssonne gemacht.
Er ist, wie man unschwer erkennen kann, mit dem britischen "Caunter-Scheme" der frühen Kampfhandlungen in Nordafrika versehen. Lackiert habe ich ihn nach den Farbvorlagen von Mike Starmer Farbmischung und Tarnverlauf).
Basisfarbe ist "Light Stone" mit den Tarnflächen in "Silver Grey" und "Slate".
Ich habe zwei Details hinzugefügt, so z.B. die Astabweiser der Scheinwerfer und Flimsy-Can Halterung aus Ätzteilstreifen und die Antenne aus Kupferdraht mit Fähnchen aus dünnem Plastik-Sheet.
Die Vehicle-Number ist aus den Decals von Rubicon.
Ich habe an disem Kit das erste Mal ein Washing von MIG benutzt, den Farbton "North African Dust".

Falls sich jemand wundert, dass hier keine Einheiten-Abzeichen oder der bekannte Weiß-Rot-Weiße "ID-Flash" vorhanden ist, hat folgende Erklärung:
Bei vielen britischen Fahrzeugen im Nordafrika-Schauplatz fehlten die Abzeichen komplett, dass ist also nichts Ungewöhnliches. Der ID-Flash wurde nur zur Operation "Crusader" aufgebracht. Weder davor, noch danach war er an britischen Fahrzeugen in Nordafrika vorgesehen.

So, doch nun zu meinen Bildern des 1:56er M3 Stuart in der britischen Ausführung.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 17. Sep 2018, 21:21 
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Dietmar du mußt bitte noch mutiger werden, was die Alterung angeht! :wink2
Da fehlt Tiefe, gerade an den sandfarbenen Stellen wirkt es fast plastikhaft. :blush-pfeif2



Das Washing
https://www.youtube.com/watch?v=n7z6vYZoZdE :link


Oildot-Fading & Filter
https://www.youtube.com/watch?v=VZ7lzxtIuiM


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 17. Sep 2018, 21:38 
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afv-fan65 hat geschrieben:
Dietmar du mußt bitte noch mutiger werden, was die Alterung angeht! :wink2

Dem kann ich nur zustimmen.

Außerdem ist die Oberwanne schmutziger als Unterwanne und Fahrgestell - das müßte eigentlich umgekehrt sein. :2cent


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 18. Sep 2018, 06:47 
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Hallo zusammen,

danke für die Rückmeldung.
Unabhängig von meiner Fähigkeit, eine adäquate Alterung an Modellen durchzuführen, sehe ich das speziell bei diesem Fahrzeug anders als ihr.
Das Fahrzeug ist in einer Wüstenregion eingesetzt gewesen. Und nach meiner Auffassung, liegt eher Staub/Sand auf den Fahrzeugflächen und in den Fugen als das er an der Wanne oder Fahrwerk "klebt".
Da ist weniger "mehr".
Anbei mal ein Bild zu einem Stuart aus dem Netz.
Quelle(n): Internet/Google/Bundesarchiv/Wikipedia

Bild

Gruß
Dietmar

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 18. Sep 2018, 08:00 
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Guten Morgen Dietmar!

Okay, ich ziehe meinen Einwand an dieser Stelle soweit zurück. Wenn du dich an diesem Bild orientierst kann ich deine Zurückhaltung verstehen,
hier bei diesem Modelle auf ein "Pin Washing" und "Fading" zu verzichten. Das Bild zeigt ja quasi noch einen postfrischen Panzer, der sich gerade
im Training befindet. Ich würde aber vielleicht doch im Bereich des Fahrwerks mit Pigmenten arbeiten, um den leichten Glanz der schwarzen Laufrollen
zu brechen.

Nachfolgender Link zeigt einen M3 der schon etwas gebrauchter aussieht:
https://static1.squarespace.com/static/ ... tuart_.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 18. Sep 2018, 15:53 
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Solide gemachtes Modell! :2thumbs
Aber auch mir fehlt es an dem Stuart an Tiefe.
Eiin Pinwash wäre da schon schön gewesen.
Den Stuart suche ich noch als Revell/Matchbox Bausatz :hecheln


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 18. Sep 2018, 17:11 
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Mir fehlt auch die Tiefe vom Wash und ggf ein wenig Trockenbemalung an die Nieten, aber das ist Geschmacksache. Das Tarnmuster ist dafür sehr sauber lackiert, das gefällt mir schon mal sehr gut.

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Beste Grüße aus Cassel.


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 18. Sep 2018, 18:50 
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Ich wusste nicht, wie ich es sagen sollte..

Mit fehlt da auch etwas Tiefe.
Das Originalbild sagt zwar wenig dunkle Fugen/Ritzen usw.
aber der Staub auf den dunklen Flächen ist etwas intensiver als auf dem Modell.

Evtl. ist auch die Abtrennung der Farben etwas zu scharfkantig...

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Es grüßt der Reinhart

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 11:01 
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Moin Dietmar,

zunächst einmal finde ich es prima das du überhaupt über deinen Schatten gesprungen bist und
dich in dezenter Alterung ausprobierst! :Bingo

Ich denke das ein Betonen der "Fugen" mit einer dunkleren Farbe das Gesammtbild noch verbessern würde.
Die Sichtschlitze möchte ich hier als auffälliges Beispiel nennen.
Für solche Zwecke nutze ich gerne ein Weathering Wash von Florymodels.co.uk oder auch oldschool, stark verdünnte Ölfarbe.

Der Vorteil des Weathering Wash ist das Überschüssiges Material nach dem Trocknen ganz einfach weggewischt werden kann.
Hier gibts auch ein Video-Tutorial zu dem Mittelchen. :wink
http://promodeller.squarespace.com/washes/

Die Caunter-Farbtöne und vor allem auch die für Caunter so typische scharfe Abgrenzung der Farben hast du sehr gut getroffen.
Ein wenig Spiel mit Schatten und Lichtern in den Farbflächen wäre dann auch noch ein Ding an dem du dich ausprobieren könntest. :wink

Ich freue mich auf deinen nächsten "Tommy"!

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:10 
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Hallo zusammen,

danke für die Rückmeldungen.

@ Jan, Chris und Eimerchen...das mit der "Tiefe" ist ein guter Hinweis. Da habe ich gleich eine Frage an Euch: wie würdet ihr die Fahrzeuge auf dem Bild im Modell in Bezug auf die Tiefe umsetzen?
Es zeigt einen Valentine, Bren Carrier und Dingo in "Portland Stone" auf Manöver in England, bevor sie nach Nord Afrika verschifft werden.
Panellines und Ecken mit braunem oder sogar schwarzem "Wash" sind, würde ich sagen, für ein Fahrzeug im Wüsteneisatz ausgeschlossen, oder? Ich war zwar noch nicht in der Wüste, aber braunen oder schwarzbraunen Dreck würde ich da eher weniger vermuten.
Ich bin also für eure Hinweise dankbar, da dieser M3 wohl nicht das letzte britische Fahrzeug in Wüstentarn wird.

Bild

Quelle: B.T. White, British Tank Markings And Names


@ Reinhart...das mit den "scharfen" Kanten ist in der Tat eine Vorgabe in den damaligen Dienstvorschriften, die Mike Starmer vorliegen. Wenn man bedenkt, in welchem Umfeld das Caunter Scheme verwendet wird, ist es auch ein wenig einleuchtend. In der Wüste herschen horizontale Linien vor, mit scharfen Abgrenzungen und Schattenwürfen. Diesem Umfeld sollte das Caunter-Scheme Rechnung tragen. Wenn man sich also ein wenig mit der "richtigen" Umsetzung einer Originalvorgabe befasst, dann kann es schon mal zu scharf ausgeführten Tarnlinien kommen, cool oder?

Gruß
Dietmar

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:18 
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Das Wash bzw Detailwash soll ja nicht immer nur Dreck simulieren, sondern auch Tiefe durch Lichteinfall vortäuschen.
ggf kannst du auch ein wash mit Sienna Natur versuchen, was einem Ockerton nahe käme

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Beste Grüße aus Cassel.


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:20 
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viewtopic.php?f=9&t=3365

Hier habe ich allerdings auch sehr dunkel gewasht mit einer Mischung aus Umbra gebrannt und Sienna Natur. an den sehr tiefen Stellen habe ich sogar wieder etwas schwarz hinzu gegeben.
Das Wash habe ich allerdings auch bis auf die Vertiefungen und die Details wieder fast vollständig abgetragen.
Ist aber alles Geschmacksache.

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:26 
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Hm, dann würde ich eher, wie Jörg es geschrieben hat, mit den Farben "spielen", indem ich die "Tiefe" mit einem eventuellen Pre-Shading simulieren würde.
Was meinst du dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:29 
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Das sollte sicher auch funktionieren, gerade bei hellen Fahrzeugen, ist aber jetzt an deinem Fahrzeig nicht mehr zu machen, auch müsstest Du da bei jeder Tarnfarbe nach dem Abkleben das Schattieren erneuern

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:33 
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Beim Stuart ist das Thema "durch"...aber ich habe ja noch diverse Kits auf Lager :wink

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 17:45 
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Das Thema muß gar nicht durch sein Dietmar. :wink
Gerade auch bei mehrfarbigen Tarnschemen kann man mit einem postshading sein Glück versuchen.

Die Panels und Ecken am Modell mit sehr stark verdünnter dunkler Farbe zu betonen ist ebenfalls ein sehr gutes Stilmittel, wie ich finde.

Auch ein Fading würde ich immer empfehlen.
Ein sanftes Fading belebt gerade auch sehr helle Farben und immitiert Verstaubung, Verschmutzungen, etc.

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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 19:07 
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Tankworker hat geschrieben:
Hm, dann würde ich eher, wie Jörg es geschrieben hat, mit den Farben "spielen", indem ich die "Tiefe" mit einem eventuellen Pre-Shading simulieren würde.

Preshading funktioniert bei kontrastreichen Dreifarbtarnungen nicht so gut und das Abkleben wäre sehr aufwendig.


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 Betreff des Beitrags: Re: M3 Stuart Italeri 1:56
BeitragVerfasst: 19. Sep 2018, 20:38 
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Tankworker hat geschrieben:
@ Reinhart...das mit den "scharfen" Kanten ist in der Tat eine Vorgabe in den damaligen Dienstvorschriften, die Mike Starmer vorliegen. Wenn man bedenkt, in welchem Umfeld das Caunter Scheme verwendet wird, ist es auch ein wenig einleuchtend. In der Wüste herschen horizontale Linien vor, mit scharfen Abgrenzungen und Schattenwürfen. Diesem Umfeld sollte das Caunter-Scheme Rechnung tragen. Wenn man sich also ein wenig mit der "richtigen" Umsetzung einer Originalvorgabe befasst, dann kann es schon mal zu scharf ausgeführten Tarnlinien kommen, cool oder?


Danke für die Erläuterung. Wusste ich nicht. :blush-pfeif2 :redface

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